• Das königliche Jagdreservat

    storia

    1856 erklärt Viktor Emmanuel II das Gebirgsmassiv des Gran Paradiso als königliches Jagdreservat, und somit rettet er den Steinbock, dessen Bestand damals zu alarmierenden Mengen geschrumpft war, vor dem Aussterben

     

  • Die letzte königliche Jagd

    storia

    1913 findet die letzte königliche Jagd statt. Sechs Jahre später beschloss Viktor Emmanuel III, dem Staat das von ihm besessene Gran Paradiso-Gebiet samt dessen Rechte zu überlassen, mit der Bedingung, dass man die Idee in Betracht ziehen würde, einen Nationalpark für den Schutz der alpinen Tier- und Pflanzenwelt zu gründen.

  • Der Park in der IUCN-Green List

    storia

    Im Rahmen des von der Weltnaturschutzunion veranstalteten internationalen Kongresses der Parks wurde der Nationalpark Gran Paradiso am 14. November 2014 in die Green List der geschützten Gebiete aufgenommen, die erste Zertifizierung auf weltweiter Ebene, die Wirksamkeit und Gerechtigkeit in der Verwaltung der Parks anerkennt.

  • Der Park heutzutage: zwischen Bewahrung und nachhaltiger Entwicklung

    turismo

    Der Park verzeichnet heutzutage 1,9 Millionen Besucher pro Jahr und verfügt über ein 850 Km langes Wegnetz und über 9 Besucherzentren. Neben einer Wissenschaftsforschung auf internationaler Ebene werden Projekte durchgeführt, welche die örtlichen Produkte und Unternehmen verwerten, wie zum Beispiel das Projekt Gütezeichen Gran Paradiso.

  • Die große Wiederkehr

    ambiente

    In den letzten Jahren hat der Park eine Zunahme des Wildtierreichtums erlebt, mit der Rückkehr des Wolfes und dem ersten Nisten des Bartgeiers in den Westalpen.

  • Zu Fuß auf den Wolken

    turismo

    Im Jahre 2003 findet das erste Mal das Projekt sanfter Mobilität "Zu Fuß auf den Wolken" statt, das neben einer Verkehrsverordnung die Bereicherung des ganzen Nivolet-Gebietes mit einem touristischen Qualitätsangebot vorsieht.

  • Die Wiederansiedlung des Steinbocks in den Alpen

    ambiente

    Die letzte in den Alpen erhaltene Steinbockkolonie bildet das genetische Erbgut dieser Tierart. Der Nationalpark Gran Paradiso hat die große Verantwortung, diesen Biodiversitätsschatz zu verwalten und die Bewahrungsverpflichtung, mit Wiederansiedlungen in anderen Gebieten wenn nützlich oder nötig einzugreifen.

  • Ein internationaler Park

    storia

    Im Jahre 1972 haben die zunehmenden Synergien zwischen dem Nationalpark Gran Paradiso und den französischen Parc de la Vanoise in natürlicher Weise zur Partnerschaft zwischen den zwei Institutionen und zu einer Tätigkeit geführt, die nach einer nachhaltigen Entwicklung und einem langfristigen Naturschutz gerichtet ist.

  • Einweihung des botanischen Alpengartens Paradisia

    turismo

    1955 wird in Valnontey, einem Weiler der Gemeinde Cogne im Herzen des Parks auf 1700 m. Höhe, der sich auf 10.000 Quadratmeter erstreckende botanische Alpengarten Paradisia eingeweiht. Derzeit verfügt der Park über 9 Besucherzentren, ein Zentrum für Umweltausbildung, eine Werkstatt für Umweltaktivitäten und zwei Ökomuseen mit mehr als 32.000 Besuchern pro Jahr (Daten 2011).

     

     
  • Das Wiederaufleben und die Verwaltungsinstitution

    storia

    Am 5. August 1947 wird mit gesetzesvertretendem Dekret des vorläufigen Staatsoberhaupts Enrico De Nicola die Institution Nationalpark Gran Paradiso gegründet. Der erste Direktor ist Renzo Videsott. Es beginnt ein langer und schwieriger Prozess mit dem Ziel der Bewahrung und der Förderung des geschützten Gebietes.

     

  • Die Steinbockanzahl sinkt dramatisch

    storia

    Zwischen 1933 und 1947 sinkt die Steinbockanzahl dramatisch; die Gründe sind hauptsächlich die Zentralisierung der Parkverwaltung und infolgedessen eine Abspaltung mit dem Territorium, die Verwendung einer fremden Belegschaft und die Wilddieberei.

  • Der erste Nationalpark Italiens entsteht

    storia

    Am 3. Dezember 1922 wird der Nationalpark Gran Paradiso gegründet; es ist der erste Nationalpark Italien, und er hat als Ziel "die Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren und dessen einzigartige geologische Formationen  sowie die Schönheit der Landschaft zu schützen".

     

  • Europäisches Diplom für geschützte Gebiete

    ambiente

    Im Jahre 2006 wurde der Nationalpark Gran Paradiso mit dem europäischen Diplom für geschützte Gebiete, das der Europarat natürlichen oder naturnahen geschützten Gebieten vergibt, die von europäischer Bedeutung aus dem Gesichtspunkt der Bewahrung ihrer biologischen, geologischen und landschaftlichen Vielfalt sind und die einen angemessenen Naturschutz besitzen.

Il novantennale del Parco Nazionale Gran Paradiso ha ottenuto:

L'adesione del Presidente della Repubblica

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Il contributo di