Piamprato - Colle Larissa

Merkmale
Startpunkt: 
Piamprato
Starthöhe: 
1550 m
Ziel: 
Colle Larissa
Zielhöhe: 
2606 m
Wegweiser: 
630
Höhenmeter: 
1056 m
Länge: 
6,4 km
Schwierigkeitsgrad: 
E - Wanderung - Siehe Schwierigkeitsskala
Laufzeit: 
Hinweg: 3 h 30 min - Rückweg: 2 h
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GPS-Track: 
GPS-Track: 
Stützpunkte: 

 

  • Posto tappa (Etappenunterkunft) gta Piamprato, nicht bewirtschaftet, am Ende der Ortschaft, von Valprato kommend links gelegen;

  • Locanda (Gasthaus) Aquila Bianca Piamprato (http://web.tiscali.it/agrituraquilabianca/), verfügt über zwei Zimmer mit insgesamt 8 Betten, Restaurant und Bar; auf den umliegenden Wiesen darf man frei campen;

  • Hotel "Il Giaset, Piamprato, Tel. +39 34787183445, Website www.pianeta-neve.it/hotel

Anfahrt

Man erreicht Piamprato, indem man bis zum Ende der das Soana-Tal aufsteigenden Provinzstraße SP 47-48 fährt. Am Ortsbeginn liegt ein Parkplatz, wo man das Auto stehen lässt.

Beschreibung

Man durchquert den Weiler durch die Hauptgasse. Am Ortsausgang geht es weiter über einen Schotterweg, der die ersten Wiesen durchquert und anschließend dem Piamprato-Bach entlang führt.

 

 

 

Foto 1: Luftbild des Talbeckens von Piamprato nach der Überschwemmung im Oktober 2000 (Luftaufnahme des C.N.R. I.R.P.I Turin, grafische Datenverarbeitung Dr. M. Balestro).

Nach der Abzweigung zum Colle della Borra und nach einigen Kehren auf der Naturstraße wandert man an den Grange Prariond entlang weiter; nachdem man die zu den Liftanlagen führende Abzweigung rechts außer Acht lässt, erreicht man einen kleinen Parkplatz auf 1730 m Höhe. Von hier führt der Wanderweg weiter durch einen Lärchenwald bis zu den Wiesen der Grange Ciavanassa. Hier kann man auch zum links gelegenen Rio (Bergfluss) abweichen und sich kurz im natürlichen Schwimmbecken am unteren Rand der Wiese abkühlen.

 

Weiter geht es zur Grange (Hirtenhütte) Ciavanassa (1815 m, 0 h 55 min), die rechts umgangen wird. Am Rand eines Lärchenwaldes entlang kommt man zu einem weiteren Gebäude (1865 m) und nachdem biegt man Richtung Einschnitt des Rio della Reale. Man steigt den Hang auf der linken Seite auf, geht unter einer Felswand hindurch und kommt anschließend in ein weites, während der Eiszeit entstandenes, kleines Tal, an dessen rechter Seite die Grange la Reale liegt (2096 m, 1 h 45 min). Man erreicht sie, indem man den Bach überquert und die Alpwiesen aufsteigt.

 

Von hier aus geht es wieder hinauf über die Weiden zum oberen und deutlich breiteren Teil des Hochtals. Oberhalb des Wanderweges liegt ein altes Bergwerk, in dem silberhaltiges Blei und Chalkopyrit schon im Altertum gewonnen wurden.

 

 

Von der Talsohle des kleinen Schneetals biegt der Wanderweg nach rechts und steigt nach der Bachüberquerung wieder auf, bis man rechts den Lago (See) La Reale erblickt.



Der Weg biegt nun wieder nach links und erreicht nach den letzten Kehren den Colle (Pass) Larissa.



Vom Berg kann man über den Weg Nr. 6 zum Rifugio Dondena (2193 m) ins Aosta-Tal hinabsteigen. Die Trasse folgt streckenweise dem alten königlichen Jagdweg, der größtenteils durch die während der Errichtung der Hochspannungslinie geschlagenen Baustellenstraßen zerstört wurde.